Folgende Mail erreichte uns von Andrea Winkler, in der sie über den tollen Einsatz von Schepperli in Altenheimen und mit demenzkranken Menschen berichtet. Vielen Dank dafür!

„Ich bin ein Fan von Annjas Schepperlis und ich benutze sie im Altenheim.

Der Witz ist ja, dass Naya keine Banane mag. Deshalb hat sie am Anfang die Schepperlis nur apportiert und dann ausgespuckt. Ich habe die Schepperlis dann mit ins Altenheim genommen, weil mir da so einige Ideen gekommen sind. So lege ich z.B. ein Schepperlie auf die Hand eines Bewohners und rolle das Schepperli hin und her, dabei scheppert es ja leise und so werden gleich zwei Sinne des Bewohners angeregt.

Manche Bewohner nehmen das Schepperli auch selber und schütteln es. So übe ich kleine Handlungsabläufe (ihr wisst ja, ein Teil sind schwer demente Bewohner). Einer meiner Bewohner findet das super lustig. Er fängt an zu schütteln und dann „tanzt“ der ganze Körper im Rollstuhl mit. Ich habe ihm gesagt, dass ich ihn in einer Sambagruppe anmelde und das fand er besonders lustig.

Nachdem der erste Bewohner ein Schepperli selbst gegessen hat, fand Naya das so empörend, dass sie sie ab da auch gegessen hat. Und so werfen jetzt auch die Bewohner die Schepperlis, die rollen schön und Naya setzt hinterher.

Ich habe oft das Problem, dass die älteren Leute etwas, was ich ihnen in die Hand gebe, sofort in den Mund stecken. Nun wäre auch ein Hundeleckerli ja nicht giftig, aber ich möchte natürlich nicht, dass jemand sowas isst. Bei den Schepperlis möchte ich natürlich auch nicht, dass die grundsätzlich von den Bewohnern gegessen werden, aber ich bin da etwas entspannter, falls es mal passiert, weil ich weiß, dass es ordentliche Zutaten sind: einfach vegane Kekse, die jeder Mensch ohne Probleme essen könnte.“


 

Noch ein Beispiel gefällig? Lest hier, wie Schepperli Gaudi-Keks in einem integrativen Kindergarten zum Einsatz kommt.